Pascal Wehrlein



Name: Wehrlein
Vorname: Pascal
geboren am: 18.10.1994
Sternzeichen: Waage
Wohnort: Worndorf
Hobbies: Fußball, Tischtennis und Snowboarden
Einstieg in den Motorsport: März 2003 (Rottweil Indoor Kartbahn)
Team: Mücke Motorsport


Pascal Wehrlein wurde am 18. Oktober 1994 geboren und wohnt zurzeit in Worndorf. "Meine Hobbys sind Kartfahren, Fußball, Tischtennis und Snowboarden. In meiner Freizeit mache ich Fitness und spiele gerne Playstation oder an meinem Computer. Ich habe eine ältere Schwester, die ein großer Fan von mir ist", erzählt er.

Im März 2003 saß Pascal als Achtjähriger erstmals im Kart, zog in Rottweil Indoor seine Runden. "Gleich nach dem ersten Kontakt mit einem Kart war ich ganz verrückt danach", erinnert er sich. "Ich bin so viel wie möglich gefahren." Das war natürlich noch wenig professionell und nur mal so zum Spaß. Doch schon im Folgejahr wurden die Bemühungen etwas ernsthafter. Pascal fuhr beim "Schwarzwaldcup" mit, einer Indoor-Rennserie mit zehn Rennen auf fünf verschiedenen Kartbahnen. Mit nur einem Punkt Rückstand beendete er seine erste echte Rennsaison auf Platz zwei. Parallel dazu bekam er im Mai 2004 sein erstes eigenes Kart geschenkt. "Das war für den Outdoor-Bereich und meine Eltern habe es bei TR Racing gekauft."

"Ich bin danach fast jedes Wochenende Kartfahren gewesen und meine Eltern waren immer dabei." In dieser intensiven Trainingsphase wuchs der enge Kontakt zu TR Racing und Teamchef Rade Trnavac. "Das Fahren hat mir riesigen Spaß gemacht und es kristallisierte sich heraus, dass wir in dem Team eine optimale Betreuung erfahren. So haben wir uns dazu entschlossen, dass ich 2005 in der DMV-Meisterschaft an den Start gehen würde." Das Jahr verlief nahezu perfekt für den Worndorfer. Sein erstes "großes" Rennen bestritt er im Frühjahr in Bopfingen im ADAC Kart Cup. "Das Ergebnis war für uns alle eine große Überraschung: Ich konnte als Doppelsieger von meinem Gastauftritt nach Hause fahren." Anschließend gewann er auf Anhieb den Titel in der Landesmeisterschaft Süd. Die Bundesmeisterschaft schloss er dank dieser hervorragenden Leistung auf dem dritten Platz ab.

Danach folgten vier nahezu perfekte Jahre. 2006 gewann Pascal in der Klasse Bambini A die Landesmeisterschaften Süd und Nord im DMV, wurde Bundesmeister und Vizemeister im Osten. Ebenso überlegen, wie er insgesamt elf Laufsiege eingefahren hatte, gewann er beim Abschlusswochenende in Wittgenborn den Goldpokal. Danach folgte der Umstieg in die Juniorenklasse. Natürlich waren die Erwartungen nicht ganz so hoch, doch vorne mitfahren wollte der Worndorfer auf jeden Fall.

Die Saison 2007 sollte die bis dato erfolgreichste für Pascal Wehrlein werden. Spätestens seit dieser Saison gilt er als eine der aussichtsreichsten Nachwuchshoffnungen im deutschen Motorsport. Er deklassierte die versammelte, zum Teil deutlich erfahrenere, Junioren-Konkurrenz und wurde vorzeitig DMV-Bundesmeister. Außerdem sicherte er sich die Titel in allen drei Landesmeisterschaften - und natürlich erneut den Goldpokal, der in diesem Jahr auf der anspruchsvollen Strecke in Wackersdorf ausgetragen wurde. Insgesamt stand Pascal Wehrlein in dieser sensationellen Saison in 23 von 26 Läufen auf dem Podest, konnte 15 Rennen gewinnen, wurde fünfmal Zweiter und dreimal Dritter.

Auch im Jahr 2008 konnte Pascal Wehrlein seine Erfolgsgeschichte im Kartsport weiter fortschreiben. Das Nachwuchstalent aus Worndorf hat dabei etwas geschafft, was vor ihm noch kein Kartsportler in Deutschland erreicht hat. Als "Three times Champion" ist es Pascal Wehrlein als erstem Kartfahrer überhaupt gelungen, die DMV Bundesmeisterschaft in drei aufeinanderfolgenden Jahren in seiner Altersklasse zu gewinnen. Im Rahmen der Meisterschaftsläufe von 2005-2008 hat Pascal Wehrlein insgesamt 81 Podestplätze eingefahren. Davon reichte es sogar 44 Mal bis ganz nach oben auf das Treppchen. Eine beeindruckende Bilanz und wirklich einmalige Leistung.

Darüber hinaus konnte der Worndofer auch den traditionellen Stefan-Bellof-Pokal 2008 zu seinen Gunsten entscheiden. In der Siegerliste des hochkarätig besetzten Rennens steht sein Name nun neben so klangvollen Namen wie der von Ralf Schumacher (ehemaliger Formel 1-Pilot). Im Rahmen der international sehr stark besetzten Deutschen Junior Kart Meisterschaft belegte Pascal Wehrlein einen sehr guten sechsten Rang. Dabei wäre ohne das Pech bei einigen Rennen auch hier sicherlich ein Podestplatz möglich gewesen.

Seine bisher wohl einzigartige Erfolgsgeschichte schrieb der sehr beliebte junge Rennfahrer auch in 2009 mit dem spontanen Gewinn der DMV Kart Championship bereits in seinem Premierenjahr in der leistungsstarken KF2 Klasse fort. Mit zahlreichen Laufsiegen, neuen Streckenrekorden und unzähligen Podiumsplatzierungen hat der zur Mitte der Saison ins KSM Racing Team des mehrfachen F1 Weltmeisters Michael Schumacher gewechselte 14-Jährige bewiesen, dass er auch unter für ihn neuen Bedingungen stets fehlerfreie Top-Leistungen abrufen kann.

Die wichtigsten Schritte in seiner Motorsport-Karriere waren allerdings die Berufung in den ADAC Stiftung Sport Förderkader und die Top-Resultate, die Pascal Wehrlein bei Test- bzw. Sichtungsfahrten im Formelsport absolvierte, zu denen er aufgrund seiner beispiellosen Erfolge im Kartsport eingeladen wurde.

Basierend auf den beeindruckenden Leistungen bei seinen ersten Kilometern in einem Formelwagen, hat sich der ambitionierte Nachwuchspilot dann in 2010 für den Wechsel in den Formelsport entschieden. Hier überzeugte er mit einer fehlerfreien Saison und konnte bereits bei der zweiten Saisonveranstaltung auf dem fahrerisch sehr schwierigen Sachsenring seinen ersten Sieg einfahren. Die Gesamtwertung der international hart umkämpften ADAC Formel Masters beendete der ADAC Stiftung Sport Förderpilot auf der hervorragenden sechsten Position.

Für die Saison 2011 vertraute Pascal Wehrlein weiterhin auf seine bisherigen Partner und sicherte sich mit acht Siegen und 14 Podestplätzen aus 24 Rennen den Meistertitel im ADAC Formel Masters 2011. Wehrlein überzeugte mit seinen Leistungen nicht nur auf der Rennstrecke, sondern bewies auch in den Seminaren der ADAC Stiftung Sport sowie Deutsche Post Speed Academy, dass er das Zeug für eine professionelle Motorsport-Karriere hat. Während Pascal Wehrlein die Speed Academy mit deutlichem Vorsprung als Gesamtsieger beendete, gab die ADAC Stiftung Sport bekannt, dass sie die Karriere des Ausnahmesportlers auch nach Ablauf der regulären Vertragslaufzeit weiterhin fördern wird.

Nach dem Titel im ADAC Formel Masters stieg Wehrlein 2012 in die Formel 3 auf und startete auch in der besten Nachwuchsserie der Welt voll durch: Seinen ersten Formel-3-Sieg auf dem Nürburgring im August des vergangenen Jahres bezeichnet Wehrlein als seinen bislang größten Erfolg. Insgesamt feierte er in der Formel 3 Euroserie zehn Podestplätze, eine Pole Position und eine schnellste Runde. Den Titelgewinn verpasste er in seiner Premierensaison nur um elf Punkte. Beim legendären Klassiker in Macao verfehlte er mit Platz vier nur denkbar knapp das Podium.

2013 löste eine Nachricht in der internationalen Motorsportszene ein Erdbeben aus: Auf besonderen Wunsch der Führungsetage von Mercedes-Benz Motorsport mit Toto Wolff, Gerhard Unger und Wolfgang Schattling an der Spitze wurde Formel-3-Shootingstar Pascal Wehrlein Ende März plötzlich zum DTM-Piloten befördert.

Und das mit 18 Jahren - ein Alter, in dem viele andere Talente gerade einmal die ersten professionellen Schritte in den diversen Nachwuchsserien unternehmen.

Pascal Wehrlein ist damit der jüngste DTM-Pilot aller Zeiten und wird mit dem Mercedes-Werksteam Mücke Motorsport gegen Kapazunder wie Timo Glock, Gary Paffett, Bruno Spengler, Jamie Green oder Martin Tomczyk um Punkte fighten. Wehrlein hat es damit trotz seines zarten Alters in die neben der Formel I wohl prestigeträchtigste Rennserie der Welt geschafft.

Eine Serie, die dank des enormen Engagements der Konzerne Mercedes, Audi und BMW weltweite Popularität genießt und zum Publikumsmagneten avanciert ist. Zuschauerzahlen jenseits der 200.000 an einem Race Weekend brauchen keinen Vergleich mit der Formel I zu scheuen und die extensive TV-Berichterstattung in der ARD und auf vielen nationalen und internationalen Sendern demonstriert eindrucksvoll die Leidenschaft der Fans für die seriennahen Geschoße.

Er ist wie eine Rakete, sagen auch viele Experten über Pascal Wehrlein, der vom Fahrstil und von der Optik her gerne mit seinem Stallkollegen von Mercedes, Lewis Hamilton, verglichen wird. "Ich habe noch nie einen Fahrer gesehen, der in seinem Alter schon so weit ist. Pascal hat keine Grenzen und kann es in jeder Serie ganz nach oben schaffen", lobt sein Teamchef Peter Mücke den Wonderboy, der für seinen aggressiven, aber niemals unfairen Fahrstil und spektakuläre Überholmanöver bekannt ist.

Klasse ist eben keine Frage des Alters.

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